Auto fit für Herbst und Winter

Batterie ist Schwachstelle Nr. 1

Kaum gehen die Temperaturen in den Keller, schon droht vielen Autos der Kollaps. Als Schwachstelle Nummer 1 im Auto entpuppt sich die Batterie.

Deren Leistung geht schon bei null Grad Celsius um etwa ein Drittel zurück, zugleich muss der Anlasser dem dickflüssigeren Motoröl Paroli bieten. In zigtausend Fällen springt der Motor dann nicht mehr an. Oft frieren auch Kühl- und Wischwasser ein, weil der nötige Frostschutz fehlt. 

Solche ärgerlichen Pannen und kostspieligen Reparaturen lassen sich vermeiden, wenn das Fahrzeug zu Beginn der kalten Jahreszeit einen gründlichen Check erhält. Professionelle Hilfe bieten Kfz-Werkstätten ebenso wie Automobilclubs und Prüforganisationen. Manche einfachen Servicearbeiten können die Fahrenden aber auch selbst übernehmen. 

Sehen und gesehen werden ist das A & O in der dunklen Jahreszeit. „Defekte Leuchten und falsch eingestellte Scheinwerfer verschlechtern die Sicht, können stark blenden und andere Verkehrsteilnehmer irritieren. Eine rundum intakte Beleuchtungsanlage ist eine Frage der Sicherheit“, sagt Thomas Gut, Sachverständiger bei DEKRA und verweist auf die bundesweite Aktion „Lichttest“ im Oktober. 

Für gute Sicht ebenfalls wichtig ist die Reinigung der Windschutzscheibe innen und außen, denn Schmutz begünstigt das Beschlagen und verschlechtert den Durchblick, besonders bei Gegenlicht. Auch saubere Scheinwerfer kommen der Sichtweite zugute. Hinterlassen die Scheibenwischer schon Schlieren, müssen alsbald neue her. 



In die Scheibenwaschanlage gehört jetzt Frostschutzmittel, damit sie auch bei Frost arbeitet. Weiter ist zu prüfen, ob das Kühlsystem genügend Frostschutz verfügt. Gegen das Anfrieren der Türdichtungen hilft die Behandlung mit Gummipflegemittel. Dies ist allemal preisgünstiger als der Austausch einer eingerissenen Türdichtung. 

Für sicheren Grip auf rutschigen Straßen werden außerdem wintertaugliche Reifen benötigt. Ob Winter- oder Ganzjahresreifen, sie sollten noch mindestens 4 Millimeter Profil haben, um Schnee- und Eisglätte, Schneematsch und regennassen Straßen gewachsen zu sein. Last but not least gehört ins Auto jetzt noch Winterzubehör, wie Eiskratzer, Handbesen, Frostschutzmittel, Handschuhe und für längere Staus Trinkwasser, Notproviant und Decken. (DEKRA Info)

Autor: AUTO.net GLASinnovation
Quelle: DEKRA e.V.

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